Wer bisher Hochverfügbarkeit wollte, konnte das meist nur für die wichtigsten Serverdienste realisieren und musste dabei den Weg des Clusters gehen.
Hier erhält jeder einzelne Server seinen eigenen Ersatzserver, der im Ernstfall die Funktion des ausgefallenen Systems übernimmt. Der Preis für diese Eins-zu-Eins-Verfügbarkeit sind Investitionen in eine redundante Hardware sowie höhere Ausgaben für Lizenzen und für die Administration der Systeme. Klar ist, dass mit zunehmenden Verfügbarkeitsforderungen die Kosten und Komplexität der eingesetzten Systeme extrem ansteigen.
Eine Alternative kann die Überwachung der Server nach dem N-zu-Eins-Konzept sein, was heißt, dass lediglich ein Ersatzserver für alle Produktivsysteme zur Verfügung steht. Wenn man von einer Anzahl von 5 bis 10 eingesetzten Servern ausgeht und weiter in Betracht zieht, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass mehrere Server gleichzeitig ausfallen, dann ist ein solches Konzept vollkommen ausreichend, um die notwendige Kontinuität zu gewährleisten.